Dankschreiben und Urkunde der Deutschen Krebshilfe

Spendenübergabe im Enztäler

Kritik im Enztäler und Schwarzwälder Bote vom 27.09.2007

Kritik Pforzheimer Zeitung Ausgabe Nordschwarzwald vom 25.09.2007

Gassenhauer regen zum Spenden an

Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Krebshilfe im Bad Wildbader Kursaal nahezu ausverkauft 

Schwungvoll präsentierten sich die „Palastperlen“ im Bad Wildbader Kursaal.

BAD WILDBAD. Die Musiker der „Palastperlen“ sind mehr als zufrieden. Das von dem Salonorchester in Eigenregie organisierte Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Krebshilfe im Bad Wildbader Kursaal war ein voller Erfolg. Der Kursaal war nahezu ausverkauft und die Spenden vor und während des Konzertes flossen reichlich.

„Wir können der Deutschen Krebshilfe einen stattlichen Betrag übergeben“, freut sich „Palastperlen“-Managerin Heike Hohl. Mit den Musikern hatte sie sich bereits im Vorfeld der Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt, damit die abwechslungsreiche „Schellackschau“ des elfköpfigen Ensembles mehr als nur ein gewöhnlicher Konzertabend wird, bei dem jene Zeit lebendig wird, in der mit den „Comedian Harmonists“ als erste Boygroup geboren wurde und die Stummfilmära ihr jähes Ende fand.

Anteil an dem erfolgreichen Abend hatten aber nicht nur die Musiker der „Palastperlen“. Unter der Schirmherrschaft von Ursula und Horst Skapura, die das Vorhaben tatkräftig unterstützt haben, sorgten auch die Stuttgarter Hoppla-Comedians sowie Tänzerinnen des Taffo-Teams vom TV Conweiler dafür, dass es den Konzertbesuchern zu keiner Zeit langweilig wurde. Während die Taffo-Team-Tänzerinnen mit Charleston- und Steppdarbietungen das Publikum begeisterten, sorgten die Hoppla-Comedians mit verschiedenen Aktionen zu Beginn des Programms sowie in der Pause für viele Lacher.

Dass die Gäste zum Abschied außerdem mit schönen Luftballonblumen beschenkt wurden, sorgte ebenfalls für Freude bei den Gästen.Schon mehrfach sind die „Palastperlen“ in Bad Wildbad zu hören gewesen. Doch mit ihrem Auftritt im Kursaal machten sie deutlich: War es aber bislang vor allem das königliche Kurtheater, das die „Palastperlen“ bespielt haben, so machte der Auftritt im Kursaal deutlich: Die elf Musiker vermögen weitaus mehr Liebhaber der alten Schlager anzulocken. Bislang traten sie immer im kleinen Kurtheater auf, das weniger Plätze zur Verfügung hat.

Musik, die gute Laune macht

Die gute Laune, die Andreas Hohl als Sänger und Conferencier der „Palastperlen“ mit seinen zehn instrumentalen Mitstreitern Herbert Rittmann und Uwe Forstner (Trompete), Rolf Lembecher (Kontrabass), Viola Bommer, Anina Soydan und Jörg Saur (Saxofone), Carsten Bohnet (Posaune) sowie Naemi Wagner (Geiger), Guido Willwerth (Flügel) und Henrike Mößner (Schlagzeug) zu verbreiten wissen, ist ansteckend.

Titel wie „Es war einmal ein Musikus“, „Unter den Pinien von Argentinien“ oder „Ich bin so scharf auf Erika“ sowie die Gassenhauer „Ich wollt ich wär’ ein Huhn“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „O Donna Klara“ regen gleichermaßen zum aufmerksamen Lauschen wie zum verschmitzten Schmunzeln oder auch zum lauten Lachen an.

Zum anderen haben die „Palastperlen“ inzwischen eine derart hohe Qualität, dass es einfach nur Spaß macht, sich entspannt zurückzulehnen, zuzuhören und sich – auch mit den Zwischentexten – unterhalten zu lassen. Kein Wunder also, dass das Salonorchester am Ende – „das trifft uns jetzt völlig unvorbereitet“, so Hohl feixend – noch ein paar Zugabe („Veronika der Lenz ist da“, „Kein Schwein ruft mich an“) spielen musste. Beim großen Finale waren dann auch noch die Konzertgäste gefordert, um mit den zipfelbemützten Musikern in den Titel „Der Mann im Monde“ einzustimmen um gemeinsam mit sanftem „La-le-lu…“ einen rundum gelungenen Abend nach drei schönen Stunden zu beschließen.

Erstellt am: 25.09.2007

von Ralf Recklies

Vorbericht zum Benefizkonzert im "Enztäler"